Archiv der Kategorie: Lehrerfortbildung

Lehrerfortbildung

MimaKi? – Mittelalter im Kindergarten

Dass das Mittelalter nicht nur für Schülerinnen und Schüler interessant und spannend ist, zeigt das Projekt von Lehramtsstudent Benjamin Wipfler.

Gemeinsm mit den angehenden Kinderpflegerinnen der Lorenz-Kaim-Berufsfachschule Kronach erarbeitete er im Unterricht die Themengebiete „Ritter und Burgfräulein – Das Leben auf der mittelalterlichen Burg“, „Kulinarische Genüsse im Mittelalter“ und „Musik, Tanz und Spiel – Freizeitgestaltung im Mittelalter“.
Das Gelernte wurde anschließend gleich in die Praxis umgesetzt und an einer Praktikumsstelle mit den Kindergartenkindern ausprobiert.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie hier weiter.

 

„Original und/oder Rezeption mittelalterlicher Literatur im Deutschunterricht“ – Lehrerfortbildung im KHG Bamberg (Dezember 2016)

Am Donnerstag, den 01. Dezember 2016, findet die zweite schulübergreifende Lehrerfortbildung zum Thema „Original und/oder Rezeption mittelalterlicher Literatur im Deutschunterricht statt“.

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie hier.
Die Anmeldung erfolgt über die Fortbildungsdatenbank Bayern.

Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und das Zentrum für Mittelalterstudien der Universität Bamberg laden herzlich ein!

Zweite LFB

Tag der Brückensteine – Lehrerfortbildung an der LMU (Oktober 2016)

Zum vierten Mal fand am 12. Oktober 2016 der „Tag der Brückensteine“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) statt.  Das Projekt Brückensteine hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit von  Fachwissenschaft, Fachdidaktik und schulischer Praxis nachhaltig zu vertiefen und zu erweitern.
In diesem Jahr widmete sich die Tagung ganz den Themenkomplexen Nachhaltigkeit, Fachlichkeit und Lehrerbildung.

Fortbildung

Bei zahlreichen Fachvorträgen, Expertengesprächen und Posterpräsentationen war auch die Universität Bamberg in Person von Dr. Detlef Goller vertreten, der im Rahmen eines Workshops eine Unterrichtsreihe zu den Dialogliedern des mittelalterlichen Sängers Neidharts vorstellte. Ziel seines Unterrichtsmodells ist es, die leicht bearbeiteten mittelhochdeutschen Texte über tanzwütige und streitlustige Mütter und Töchter mit den Schülerinnen und Schülern zu analysieren und zu interpretieren. Durch die Erarbeiterung einer literarischen Charakteristik oder der Informationsentnahme aus poetischen Texten folgt das Unterrichtsmodell dabei nicht nur den Anforderungen eines kompetenzorientierten Deutschunterrichts, sondern hat darüber hinaus noch den Vorteil, dass die Schülerinnen und Schüler aufgrund der sprachlichen Alterität der Texte gezwungen sind, diese genauer zu lesen als bei einem scheinbar leicht verständlichen neuhochdeutschen Text. Auf die doch recht zeitraubende literatur- und kulturhistorische Einbettung der Lieder kann daher zugunsten verschiedener handlungs- und produktionsorientierter Verfahren verzichtet werden, die eine interpretatorische Annäherung an die Texte gewährleisten.
Damit zeigt sich erneut, dass mittelalterliche Literatur ebenso wie gegenwartsbasierte Texte in der Lage ist, die Anforderungen der schulischen Lehrpläne umzusetzen. Dem Vorschlag Ina Kargs, die neu fokussierte Kompetenzorientierung als Einladung zu verstehen, den Deutschunterricht mit mittelalterlichen Stoffen und Texten zu füllen, kann damit erfolgreich Genüge getan werden.

Bild: © Colourbox

Lernorte im Welterbe „Altstadt von Bamberg“ – Eine Lehrerfortbildung (September 2016)

Seit 1993 zählt die Altstadt von Bamberg zum UNESCO-Welterbe und gehört damit zu mehr als 1.000 Kultur- und Naturstätten weltweit, die für die gesamte Menschheit Bedeutung tragen und deswegen besonders schützenswert sind.
Nicht nur als wertvolles historisches Ensemble, sondern auch als Zeugnis früheren Lebens, Arbeitens und Handelns ist die Welterbstadt für das Verständnis der heutigen Zeit relevant. Was liegt da näher, als das kulturelle Erbe in den Mittelpunkt des Schulunterrichts zu rücken und junge Menschen mit ihrer Umgebung vertraut zu machen?

Vor diesem Hintergrund veranstalteten das Bamberger Zentrum für Lehrerbildung (BAZL) und das Zentrum Welterbe Bamberg (ZWB) eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten, um ihnen lokal verankerte Vermittlungskonzepte vorzustellen.
Die Fortbildung hatte zum Ziel, den Charakter des Welterbes als Lernort anhand konkreter Methoden herausarbeiten – nicht nur für den Geschichtsunterricht, sondern für eine breite Palette an Schulfächern.
Im Rahmen der Lehrerfortbildung stellten Dr. Detlef Goller und Linda Wolters in einem Workshop das Konzept einer Stadtrallye vor, in der sich die Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 3 bis 6 auf die Suche nach der gestohlenen Lanze des heiligen Georgs begeben und dabei das mittelalterliche Bamberger Welterbe kennen lernen. Linda Wolters, Absolventin des Studienganges Medieval Studies, konzipierte die Kinderstadtführung im Rahmen ihrer Masterarbeit und bietet diese nun auch im Rahmen von schulischen Kurzprojekten an.

Nähere Informationen zur Stadtrallye „Die Gestohlene Lanze – Eine abenteuerliche Stadtrallye durch das Bamberger Welterbe“ finden Sie hier.

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© Stadt Bamberg

 

Workshop und Lehrerfortbildung an der Universität Marburg: „Geht Mittelalter in der Schule?“ (Februar 2014)

„Geht Mittelalter in der Schule?“

Diese Frage stellten sich ca. 25 Teilnehmer im Rahmen eines Workshops für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte mit an der Philipps-Universität (siehe Flyer). Sie lässt sich im Ergebnis klar mit ja beantworten – und dies nicht nur aus Sicht der Veranstalter, den Instituten für Deutsche Philologie des Mittelalters und für Neuere deutsche Literatur des Fachbereichs 09, sowie des unterstützenden QPL-Projekts „Für ein richtig gutes Studium“. [Weiterlesen]