Methodenpaket “welterbe.elementar” bringt das bayerische Welterbe an Schulen

Bamberg feiert 25 Jahre Welterbe! Zum Jubiläum hat das Zentrum Welterbe Bamberg in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung ein Methodenpaket für den Schulunterricht veröffentlicht. Das Methodenpaket welterbe.elementar enthält Unterrichtsmaterialien zur Vermittlung von Bayerns materiellem und immateriellem Kulturerbe. An den dreizehn individuell kombinierbaren Modulen hat auch MimaSch mitgewirkt.  Sie behandelnt Themen zu bayerischen Welterbestätten und Kulturgütern wie der Altstadt Bambergs, den Reichenauer Handschriften oder dem Nibelungenlied, die als Einheiten für den Schulunterricht aufbereitet werden. Zudem stellt das Methodenpaket ein umfangreiches Angebot an Arbeitsblättern, Beispieltexten und Internetlinks bereit. So werden vielfältige Impulse für die fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung geboten, um das Welterbe an Schulen lebendig zu halten.

Die Veröffentlichung ist hier bestellbar: http://www.blz.bayern.de/meldung/welterbeelementar.html

 

Artikel über “Die gestohlene Lanze” im Hochschulmagazin uni.vers

In der letzten Ausgabe vom Mai 2018 berichtet das Hochschulmagazin uni.vers über den Bamberger Kinderstadtführer “Die gestohlene Lanze.” Thema der Ausgabe, in der der Artikel von Dr. Detlef Goller erschien, ist “Der universelle Wert – Neue Perspektiven auf das Welterbe in Bamberg und in aller Welt”.

Der Stadtführer wurde im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Interdisziplinäre Mittelalterstudien von Linda Wolters entwickelt. Er führt Kinder auf einer Rallye zu verschiedenen historischen Schauplätzen der Stadt und bringt ihnen auf spannende Weise das Leben im Mittelalter nahe.   Zwei historische Bamberger Größen, Hugo von Trimberg und der Heilige Georg, leiten dabei durch den Stadtführer und die Bamberger Altstadt. Auf der Suche nach Georgs gestohlener Lanze müssen die Kinder Rätsel lösen und erfahren Wissenswertes über das mittelalterliche Bamberg.

Im Zuge von MimaSch wurde “Die gestohlene Lanze” als Unterrichtsmaterial aufbereitet. In Verbindung mit einer theoretischen Einheit über das Welterbe wurde die mittelalterliche Stadtführung bereits mit mehreren Schulklassen verschiedener Altersgruppen und Schulformen durchgeführt.

Ebenfalls im uni.vers erwähnt ist das Methodenpaket welterbe.elemanter der Zentrale Welterbe Bamberg, an dem auch MimaSch mitgewirkt hat. Hier geht es zu dem kompletten Artikel: http://mimasch.de/das-methodenpaket-welterbe-elementar-bringt-das-bayerische-welterbe-an-schulen/

Den Link zur kostenfreien uni.vers-Ausgabe gibt es hier: https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/verwaltung/presse/Publikationen/uni.vers/2018/180516univers.pdf.

 

Tagung “Mittelalterliche Lernpfade” an der Universität Kassel

Am 2. und 3. März fand die Tagung zu “Überlegungen zur Didaktik der älteren Sprache und Literatur für den Schulunterricht” an der Universität Kassel statt. Thema waren Lehrkonzepte an Schulen, mit denen Kindern das Thema Mittelalter kreativ und anschaulich vermittelt werden kann. Auch Dr. Detlef Goller und Valentina Ringelmann waren zu Gast in Kassel und referierten dort über die Kinderstadtführung “Die gestohlene Lanze”, die quer durch das mittelalterliche Bamberg führt. Der Stadtführer, der am “Zentrum für Mittelalterstudien” der Universität Bamberg entwickelt wurde, macht Kinder auf einer Rallye mit historischen Wahrzeichen Bambergs bekannt und bringt ihnen das mittelalterliche Leben in der Stadt nahe.

Programm der Tagung “Mittelalterliche Lernpfade”

 

Lehrerfortbildung an der Uni Bamberg

Am Donnerstag, den 14. November 2017 findet im Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters der Uni Bamberg eine Lehrerfortbildung statt. Zu Gast sind Prof. Andrea Sieber aus Passau und Dr. Ines Heiser von der Universität in Marburg.

Es ergeht herzliche Einladung!

Plakat Lehrerfortbildung

MimaSch bei der Aventiure-Tagung an der Universität Passau

Von Donnerstag, den 28. September 2017, bis zum darauffolgenden Samstag fand an der Universität Passau eine Studientagung und Lehrerfortbildung statt, auf der auch Vertreterinnen und Vertreter von MimaSch zu Gast waren.

Detlef Goller Einführung
Dr. Detlef Goller gibt eine Einführung in die Thematik Bild: Ines Heiser

Die Tagung hatte zum Ziel, das sogenannte âventiure-Schema in verschiedenen Medien des Mittelalters und der Moderne zu untersuchen und zu fragen, inwiefern es für literarisches Lernen im (Deutsch-)Unterricht nutzbar gemacht werden kann. Zu diesem Zweck waren sowohl Vertreter der Älteren deutschen Literaturwissenschaft als auch der Deutsch-Didaktik und des schulischen Lehrpersonals anwesend, die jeweils aus ihrer Sicht demonstrierten, wie sich eine Verbindung zwischen fachwissenschaftlicher und schulischer Auseinandersetzung mit der Thematik schaffen lässt.

Valentina Ringelmann Posterpräsentation
Valentina Ringelmann präsentiert ein Poster zur Thematik Bild: Barbara Osdarty/Uni Passau

Auch die Passauer Neue Presse (PNP) berichtete über das Ereignis.
Den entsprechenden Artikel finden Sie hier.

Christa Horn und Studierende
Dr. Christa Horn setzt sich gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern mit Unterrichtsmaterialen auseinander Bild: Ines Heiser

MimaSch unterwegs! Gastvortrag an der Universität in Marburg

Am 17. Juli 2017 fand ein Gastvortrag unserer stellvertretenden Projektleiterin Valentina Ringelmann an der Philipps-Universität in Marburg statt. Im Rahmen des  Seminars „Nibelungen in der Schule? Mittelalterliche Texte im Deutschunterricht“ unter der Leitung von Dr. Alissa Theiß hat Valentina Ringelmann vor ca. 20 Studierenden zum Thema „Die Reise des Helden. Ein möglicher Zugang zum Heldenbegriff im themenorientierten Deutschunterricht in der Oberstufe“ gesprochen.

Lesen Sie hier mehr über diesen Vortrag.

valentina ringelmann in marburg
Valentina Ringelmann referiert über die Verwendung des Heldenbegriffs im Deutschunterricht

 

Heldinnen und Helden mit MimaSch in Freiburg

Das von MimaSch betreute W-Seminar der Q11 des E.T.A. Hoffmann Gymnasiums Bamberg besuchte am 13. und 14. Juli 2017 den Sonderforschungsbereich 948 „Helden-Heroisierungen-Heroismen” in Freiburg. Ziel für die 15 Schüler/-innen war es u.a. im Gespräch und Austausch mit Experten des Sonderforschungsbereichs neue Einblicke und Erkenntnisse für ihre eigene Arbeit zu gewinnen.

Lesen Sie im Folgenden einen Erfahrungsbericht einer teilnehmenden Schülerin:

Unter Helden und Heldinnen
Exkursion des W-Seminars Deutsch an die Universität Freiburg (13./14. Juli 2017)

Während sich unsere Mitschüler auf den Weg zu Schule machten, versammelten sich die Teilnehmer des W-Seminars “Drachentöter, Rebellinnen und Lebensretter – Heldentum in der Literatur” mit ihren Kursleiterinnen Frau Grillmeier und Frau Ringelmann (wissenschaftliche Assistentin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) schon am frühen Morgen am Bahnhof. Sechs Stunden später stiegen wir am Freiburger Bahnhof wieder aus und machten uns sofort auf den Weg in das Gebäude des Sonderforschungsbereiches 948 “Helden-Heroisierungen-Heroismen“ der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, in welchem wir auch die meiste Zeit unseres Aufenthaltes verbrachten. Nach einer kleinen Stärkung lernten wir aber zunächst im “Uniseum“ einiges über die Entstehung, die Gründer und den Karker der Albert-Ludwig-Universität. Nach unserer Rückkehr zum SFB konnten wir mit Hilfe von Prof. Dr. Ralf von den Hoff in einer Plenumsrunde einige Fragen über Helden und auch über den Sonderforschungsbereich klären, nachdem wir mit frischen Brezeln und Kuchen empfangen wurden. Daraufhin ging es für uns zur Straßenbahn und zu unserer Jugendherberge. Direkt an der Dreisam gelegen und umgeben von den Sportplätzen der Universität, genossen wir kurz die Abendsonne und machten uns dann auch schon wieder auf den Weg in Richtung Stadt. Dort verschafften wir uns einen Eindruck von der Altstadt, besuchten das Münster und genossen die Abendstimmung in einer Pizzeria.

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Am nächsten Morgen ging unser Programm gleich weiter, denn an diesem Tag erwartete uns der eigentliche Höhepunkt unserer Freiburg-Exkursion: Wir hatten die Möglichkeit, weitere Forscher zu treffen, ihnen die Themen unserer Seminararbeiten vorzustellen und diese anschließend in kleinen Gruppen von drei Schülern und jeweils einem Experten zu besprechen, vorzustellen, Fragen zu stellen und dadurch ein Stück näher an das Ziel der Seminararbeit zu kommen. Nach dieser Runde hatten viele von uns wichtige Denkanstöße zu ihrer Seminararbeit bekommen oder konnten ihre Fragen klären. Unsere Ergebnisse und auch die Fragen, die noch entstanden waren, konnten wir in einer anschließenden Diskussion im Plenum vorstellen. Definitiv hat uns die Zusammenarbeit mit den Spezialisten sehr viel weitergeholfen und für viele war es auch sehr interessant zu sehen, wie die Arbeit unter Forschern abläuft und wie sie sich in einer Gruppe gegenseitig unterstützen, um gemeinsam an Forschungsergebnisse zu gelangen.

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Nach diesen anstrengenden zwei Tagen ging es nachmittags schon wieder zurück nach Bamberg. Mit einem größeren Wissen und einiger wissenschaftlicher Neugier zu Hause angelangt, haben wir wohl alle nach unserer Zeit in Freiburg neue Energie, uns an unsere Seminararbeiten zu setzen.

Bericht: Luise M. (Q11)
Zur Homepage des E.T.A Hoffmann Gymnasiums: www.eta-hoffmann-gymnasium.de

MimaSch zu Besuch in Bindlach

In diesem Sommer führte es das Team von MimaSch am 19. und 20. Juli an die Grund- und Mittelschule Bindlach. Hier warteten ca. 300 Schülerinnen und Schüler darauf mehr über das Mittelalter zu erfahren. Im Vorfeld fand am 12. Juni mit den Lehrern eine Fortbildung zum Thema „Lebendiges statt dunkles Mittelalter“ statt. Am ersten der zwei Projekttage lernten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen ganz unterschiedliche Seiten des Mittelalters kennen, wie das Leben der Gaukler, die Arbeit der Handwerker oder die Geschichte von Iwein und Laudine. Die Ergebnisse wurden am Folgetag im Rahmen eines großen Schulfests den anderen Klassen sowie den Familien präsentiert.  

MimaSch auf dem International Medieval Congress 2017

Jedes Jahr findet im britischen Leeds der Internationale Mediävistencongress statt. Auch der Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters war hier in diesem Jahr vertreten – und zwar mit seinem Lieblingsthema MimaSch! Dr. Detlef Goller und Valentina Ringelmann präsentierten eine Sektion zum Thema “Teaching the Otherness: Medieval Literature in School”.

Bild Leeds
Detlef Goller und Valentina Ringelmann stellen “MimaSch” vor internationalen Kolleginnen und Kollegen vor